Chatbot ermöglicht eine 24/7 Reiseberatung und bietet damit ein erweitertes Serviceangebot für KundInnen.
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Student programmiert virtuellen Reiseberater

24.06.2019 |
Forschung
Im Rahmen einer Dialogreihe der Innovationsplattform Kufstein i.ku präsentierte der Masterstudent Christian Feuchtner des Studiengangs Web Communication & Information Systems einen Chatbot, der zukünftig als digitaler Reiseberater eingesetzt werden soll.

In Rahmen seiner Masterarbeit entwickelte der WCIS-Student, Christian Feuchtner, in Zusammenarbeit mit der Agentur „STYLEFLASHER_“ einen Chatbot-Prototyp für das Tiroler Reisebüro iDEALTOURS. Am 13. Juni 2019 präsentierte er die gewonnenen Ergebnisse und stellt den virtuellen Reiseberater vor. Es handelt sich dabei um ein auf der Website integriertes textbasiertes Dialogsystem, welches mit den Nutzerinnen und Nutzern interagiert sowie Unterstützung bei der Reiseplanung bietet. Basierend auf den eingegebenen Angaben der BenutzerInnen zeigt der Bot automatisch das passende Reiseangebot an. Christof Neuhauser, Geschäftsführer von iDEALTOURS, sieht darin einen großen Vorteil: „Viele Kunden erwarten, dass man rund um die Uhr erreichbar ist. Außerhalb unserer Öffnungszeiten kann diese Aufgabe vom Chatbot übernommen werden.“

Chatbot – der digitale Helfer mit viel Potential für die Zukunft

Der virtuelle Reiseberater wurde von mehr als 30 Personen auf seine Alltagstauglichkeit getestet und evaluiert. Das Ergebnis ist durchwegs positiv: „Auch, wenn es noch die ein oder anderen Probleme gibt, würden viele den Chatbot jederzeit wieder einsetzen“, fasst Feuchtner das Testergebnis zusammen. Andreas Adelsberger, Geschäftsführer und technischer Leiter von STYLEFLASHER_ erklärte, was für die Entwicklung alles notwendig war: „Das Wichtigste sind die Daten. Damit der Chatbot überhaupt zu seinem Wissen kommt, ist es notwendig, dass ihm diese in einer strukturierten Form zur Verfügung gestellt werden.“ Stefan Huber, Hochschullehrer und Betreuer der Masterarbeit, zeigt sich erfreut über das positive Feedback. Er sieht in den Chatbots ein enormes Potential für die Zukunft, vor allem für die Unternehmen in der Region.

Die Innovationsplattform Kufstein i.ku wird als LEADER-Projekt durch Bund, Land und die EU gefördert und trägt dazu bei, die Region fit zu machen für die Themen der Zukunft.