Die Initiatoren und Projektpartner der neuen Innovationsplattform Kufstein i.ku für das Tiroler Unterland
Gruppenfoto der Beteiligten

Neue Innovationsplattform sorgt für Aufschwung am Unternehmensstandort Kufstein

20.04.2017 | General
Mit attraktiven Standortfaktoren will die neue Innovationsplattform i.ku kleine und mittlere Unternehmen in der Region halten und innovative Gründungsvorhaben unterstützen. Beim Kick Off am 19.04.2017 wurde das Projekt jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Neue Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt verändern Stellenbeschreibungen, lassen neue Jobs entstehen und manche gar verschwinden. „Es ist wichtig, bereits heute die Anforderungen von morgen zu diskutieren. Wir wollen attraktive Standortfaktoren schaffen und innovative UnternehmerInnen unterstützen“, erklärt Markus Gwiggner, Sprecher der neuen Innovationsplattform Kufstein i.ku für das Tiroler Unterland. „Die Aus- und Weiterbildungsprogramme der FH Kufstein Tirol passen wir regelmäßig an die Bedürfnisse der Wirtschaft an. Wir wollen einen Beitrag zu Stärkung der Region leisten, indem wir die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern“, ergänzt der Geschäftsführer der FH, Prof. (FH) Dr. Thomas Madritsch.

Breite Unterstützung aus der Region beim Kick Off

Mag. (FH) Reinhard Jennewein, Geschäftsführer der Stadtwerke Wörgl und einer der Kooperationspartner sieht ganz klar den Bedarf: „Wir brauchen die Innovationsplattform i.ku als Brücke zwischen Wirtschaft und Innovation.“ Um potenzielle Gründungsvorhaben und innovative KMU aufzubauen, weiterzuentwickeln und so langfristig in der Region zu halten, haben sich die Stadtwerke Kufstein, die Kufgem, der Tourismusverband Kufsteinerland, die Standortagentur Tirol sowie die Bezirksstelle Kufstein der Wirtschaftskammer und die FH Kufstein Tirol-Privatstiftung als weitere Partner zusammengetan. Der Bürgermeister der Stadt Kufstein, Mag. Martin Krumschnabel, ein weiterer Projektpartner, zeigt sich begeistert von der Innovationsplattform: „i.ku ist eine Chance bereits bestehende und neue Gesichtspunkte zu vereinen.“ Dipl.-Kfm. Karin Steiner, Hochschullehrerin für Unternehmensführung, Entrepreneurship und Controlling, Markus Gwiggner, Geschäftsführer der styleflasher new.media Internetagentur und Mag. Heinz Lechner, Unabhängiger Mentor, Netzwerker und Entrepreneur, leiten das Projekt.

Um den Auftrag, die regionale Zusammenarbeit zu fördern, Erfahrungen und Informationen auszutauschen sowie ein Bewusstsein für die Herausforderungen der Digitalisierung zu bilden, veranstalteten die Projektpartner am 19.04.2017 ein Kick Off. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Geschäftsführer der FH Kufstein Tirol, Prof. (FH) Dr. Thomas Madritsch, zeigte der Unternehmer Franz Mayer, zugleich Vorstand der FH Kufstein Tirol-Privatstiftung und Unternehmer, die Vision von i.ku auf. Im Anschluss stellten die Projektleiter die nächsten Schritte des für drei Jahre von der LEADER-Region Kufstein und Umgebung, Untere Schranne – Kaiserwinkl KUUSK unterstützten Projekts vor.

Zahlreiche Veranstaltungen bringen Unternehmer, Experten und Studierende zusammen

„Wir werden regelmäßig i.ku-Dialoge veranstalten. Das sollen keine klassischen Branchentreffs sein, sondern ein überlappender Austausch von Unternehmen und ExpertInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung in kleinen Gruppen“, erklärt Projektleiter Mag. Heinz Lechner. „Mit dem i.ku Summer Camp Coding4Kids wollen wir außerdem auch einer jungen Zielgruppe den Themenkomplex der Digitalisierung näherbringen,“ so Lechner weiter.

„Die FH ist der richtige Ort das Projekt voranzutreiben. Dort ist die Kompetenz vorhanden, Digitalisierung und Wirtschaft zu verbinden“, weiß KommR. Martin Hirner, Obmann der WKO-Bezirksstelle Kufstein. Dass die Kufsteiner Fachhochschule Digitalisierung sowohl in Lehre, Forschung als auch der eigenen Verwaltung lebt, zeigte Projektleiterin Dipl.-Kfm. Karin Steiner beim Kick Off: „Die FH Kufstein Tirol ist sehr stark und aktiv im Bereich Digitalisierung. Dieses Wissen wollen wir weitergeben. Dazu bilden sich gerade Arbeitskreise in den Bereichen Energie und Mobilität, Technologie und Infrastruktur sowie Aus- & Weiterbildung.“

Start Up-Modelle aus London funktionieren in Kufstein nicht

Start Up-Investor Michael Breidenbrücker vom Vorarlberger Speedinvest Studio vertrat in seiner Key Note die These, dass nicht alle Modelle überall funktionieren. In Großstädten, so seine Erklärung, gebe es viele Start Ups, der Durchlauf sei daher groß und man könne auswählen. In kleineren Regionen gehe es mehr darum, Start Ups gemeinsam zu entwickeln und zu positionieren.

Das nächste Event im Zusammenhang mit der neuen Innovationsplattform i.ku ist das i.ku-INNoCamp im Mai 2017. Studierende, Alumni und wissenschaftliche Mitarbeiter sollen begleitet von MentorInnen und ExpertInnen in einem zehntägigen Wettbewerb Probleme aus Partnerunternehmen aufgreifen und Lösungsansätze erarbeiten.